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Preview: Philippinen

Montag, 01.08.2011

... ist in Bearbeitung. Hier schon mal nen kleinen Vorgeschmack:

Palm1Jeepney2Welcome to BoholNutsHutsLogowir zweiTagbilaran CH1 Bus1    Zip-Line Zip-Line2  Bohol overview BF1

 

Einleitung

Donnerstag, 25.08.2011

Hier erscheint nun also endlich doch noch ein Blog von mir, der allen zugänglich ist und immer einen kurzen Abriss über das geben soll, was ich schon so tolles oder vlt auch nicht so tolles erlebt habe. Da Dieser mit einer gewissen Verspätung an den Start geht - ihr habt bestimmt schon gemerkt, dass ich in letzter Zeit immer zu komischen Zeiten Mails verschicke-, beginne ich zunächst mit einigen Nachträgen, um möglichst schnell auf dem Zeitstrahl wieder in der Gegenwart zu landen. Also ich habe natürlich schon einige interessante Erfahrungen gemacht, aber da ich erst drei von vielen Tagen hinter mir habe, dazu später mehr und nun erstmal etwas zum Beginn der ganzen Sache. Ich will euch da nicht mit Dingen wie dem ersten bericht von Prof. Dr. Stahl, meinem Mikrobiologieprofessor, mit der Bewerbung oder gar mit dem Packen meines Koffers aufhalten. Daher denke ich, dass das WarmUp-Treffen aller 10 Auswanderer in der WG von Jonathan  einen passenden Einstiegspunkt darstellt...

WarmUp-Treffen

Samstag, 27.08.2011

Die meisten, genauer gesagt sieben (mich eingeschlossen), der zehn Teilnehmer des DualDegree-Programms zwischen der Dongseo University und der Technischen Universität Berlin kannte ich bereits im Vorfeld, da sie in meinem Semester sind, also auch zum ersten Bachelorjahrgang (Undegraduate Students) in Biotechnologie gehören. Die drei anderen waren mir bis dato nur vom sehen und kurzen oberflächlichen Gesprächen bekannt, da sie ein Jahrgang über uns, dem letzten Diplomstudiengang (Graduate Students) in unserem Fachbreich, sind.

Jonathan (B.sc.) hatte über unsere Facebook-Gruppe dazu angeregt, ein gemeinsames Treffen zu organisieren und wir eingten uns recht schnell auf den 25.08., den letzten Donnerstag, an dem noch alle Teilnehmer in Deutschland waren. Getroffen haben wir uns am Ullrich, ein Supermarkt am Zoologischen Garten, in dem Gemüse, Reis und Bier eingekauft wurde - wir haben also auch gekocht. Jonathan wohnte in einer 8er-WG in der Nähe der TU (s. Karte), die von einer Studentenvereinigung (keine Burschenschaft, daher gemischtgeschlechtlich) gefördert wird. Denen gehört das ganze Haus und im Erdgeschoss wird eine Großküche und ein Partyraum unterhalten  - praktischer Weise gibt es auf der (Männer-)Toilette auch einen Pabst.

Den Abend hier en detail zur Erläutern macht natürlich wenig Sinn. Daher hier die Kurzzusammenfassung:

- es wurde gut gegessen, da es sehr lecker war,

- es wurde moderat viel Getrunken, da einige am Freitag noch Praktikum hatten,

- es wurde viel geredet, da alle gute Laune hatten und sich austauschen wollten, wie man sich noch auf das bevorstehende vorbereiten kann und

- es hat eine Fledermaus in die Küche geschaft.

An dieser Stelle sollte ich dann vlt mal kurz die Teilnehmer vorstellen, damit ich im späteren Verlauf Namen benutzen kann und ihr die Gesichter vor Augen habt.

Ladies first:

Corinna MagauerCorinna Magauer, B.sc. Biotechnology

Marlena StadtmüllerMarlena Stadtmüller, B.sc. Biotechnology

Sophie Huscher Sophie Huscher, Dipl. Biotechnology

und die Kerle:

Jonathan StefanowskiJonathan Stefanowski, B.sc. Biotechnology (Gastgeber)

Maiko LieMaiko Liebermann, B.sc. Biotechnology

Robert GenthRobert Genth, B.sc. Biotechnology

Michael ThelenMichael Thelen, B.sc. Biotechnology

Willi HauckWilli Hauck, Dipl. Biotechnology

Micha LehmannMicha Lehmann, Dipl. Biotechnology

et moi

Maiko kannten bis dahin übrigens die wenigsten, da er wie ich als Quereinsteiger in den Studiengang und auch in den Austausch gerutscht ist. Eigentlich wollte er nach England, aber die Uni hat im spontan einige Geldmittel verweigert, so dass er kurz und knapp auf unser Pferd nach Südkorea umgesattelt ist.

Flug + Flug + Zug +Taxi

Samstag, 03.09.2011

Wie kommt man nun nach Busan?

Wir haben im TU eigenem Reisebüro nen Flug gebucht. Keine Ahnung warum, aber das preiswerteste war für uns von Berlin aus wohl die Verbindung mit Qatar Airways, die einen Zwischenstopp in Doha, Katar beinhaltet. Dieser ging für Sophie, Micha, Willi und mich am Sonntag, 28.08.11 um 12:15 Uhr von Berlin Tegel. Ich weiß, ich habe viele mit falschen Informationen verwirrt, aber ich bin wirklich am 28. und nicht am 29. geflogen. Um jetzt nicht mit Uhrzeiten, Zeitverschiebung und Breitengraden zu irritieren, lass ich diese auch einfach Weg. Also wir sind nach ca. 5 Std. Flug in Doha (s. Karte) gelandet. Schon der erste Eindruck lässt mich feststellen: Fliegen mit Qatar Airways ist echt cool. Qatar Airways Wir haben auf jeder Strecke zweimal zu Essen bekommen und hatte einen eigenen Fernseher, an dem wir aus einer guten Bibliothek einen Film aussuchen konnten. Ich hatte also beide Flüge über keine Langeweile, konnte aber auch nicht schlafen - dafür kenn' ich vier neue Filme.

In Katar, angeblich der reichste Staat der Welt, hätte ich mir dann doch im Terminal eine Cocktailbar mit Terasse gewünscht, so dass wir eine arabische Nacht mit einem Caipirinha hätten begießen können. Dem war nicht so, aber immerhin gab's ein Essen for free, das etwas unter dem Niveau unserer Mensa lag. so essen Könige

Nach fünf Stunden Aufenthalt, die gut mit dem kostenlosen WLan überbrückt werden konnten, gings dann endlich weiter Richtung Incheon, Südkorea.

Dort angekommen war es ein Leichtes den passenden Zug nach Seoul und von dort nach Busan zu finden. Fortschrittlich wie Koreaner sind, haben sie überall Wlan (dazu später noch mehr) so dass wir Carsten und Ulli, zwei TUlern, die zur Zeit in Busan an der DSU arbeitet, eine Nachricht via Facebook schicken konnten.

Sie haben uns dann um 22.15 Uhr Ortszeit am Hauptbahnhof von Busan abgeholt und per Taxi zur DSU gebracht. Dort ging alles recht schnell, obwohl der Hausmeister keinerlei Englischkenntnisse besitzt. Kurz den Perso gezeigt, wurden uns die Schlüssel zu unseren Zimmern und Bettzeug ausgehändigt. Vor dem erlösenden Fall in unser Bett gab es bei Carsten im Zimmer, das gleich zum inoffizillen Speiseraum der Deutschen erklärt wurde, etwas koreanisches zu essen. Hab den Namen vergessen, aber es war lecker!! - Danke Ulli für deine Kockünste!

1st Week

Sonntag, 04.09.2011

Nun bin ich ja schon nahezu eine Woche hier und hab schon so viel erlebt. Eigentlich müssten wir mal nen Gang runter schalten, was die Events angeht. Aber wahrscheinlich haben wir einfach Angst, dass uns ab kommender Woche der Unialltag einholen und fordern wird. Zudem sind Carsten und Ulli nur noch einen Monat hier und wollen auch noch was erleben.

Zunächst gilt den beiden erstmal ein riesen großes Lob für die gute Einführung. Von deren Engagement, als sie uns abgeholt haben, hab ich ja berichtet.

Also am Dienstag, unserem ersten Tag an der DSU, sind wir nur über den Campus gelaufen, haben uns das Algenlabor, das noch in den Kinderschuhen steckt, angeschaut und wurden vom Ehepaar Abraham, beide Deutsche Professoren von der TU, die an der DSU angestellt sind, zum Essen eingeladen. Ich hoffe, dass ich irgendwann einigermaßen mit dem Sitzen auf dem Boden klar kommen werde. Bis dahin muss ich zusehen, dass ich immer einen Platz an der Wand bekomme.

Essen mit den Abrahams

Wegen des guten Wetters haben wir es uns es nicht nehmen lassen auch zum Strand zu fahren. Bisher sogar eigentlich zu gut - warm und teilweise sehr schwül.

Essen mit den Abrahams

Haeundae ist ein sehr berühmter Strand in Busan, aber auch ganz Korea, soweit ich weiß. Allerdings waren wir nur einmal kurz im Wasser. Wir hatten mittags eine Veranstaltung zum Thema Präsentation und Reden halten und waren daher erst um 17.15 am dort. Insgesamt ist man auch von der Uni ca. 45min unterwegs. Was wir nicht wussten ist, dass man nach 18h nicht mehr ins Wasser darf, da dann der Rettungsdienst keinen Dienst mehr hat. Die Koreaner können zum Großteil nur schlecht oder gar nicht schwimmen. Dementsprechend nervös sind die an so einem Strand und lassen einen nur ca. 30m ins Wasser bis zu einer Bojenkette, bei der mir das Wasser bis zur Brust reicht. Sobald man ein wenig dahinter ist (1m reicht) macht am Strand ein Aufseher die Schwimmer auf ihrem Jetski aufmerksam, die dir dann zu verstehen geben, dass du das nicht darfst.Carsten, der schon länger hier ist, wurde bereits Zwangsgerettet. Nach 18Uhr darf man dann also nicht mehr als Knöcheltief ins Wasser.

Lifeguard

Sophi, Micha und ich haben auch schon den Eomgwang „bestiegen“.

Die Uni liegt quasi direkt am Fuße dieses Berges, der sich immerhin 504m über NN erstreckt, soll heißen, so ca. 350 Höhenmeter haben wir schon gemacht. Ich überlege, ob ich mir da eine Joggingstrecke zusammen bastle, da hier wirklich das Unigelände in den Wald übergeht, der den Berg bedeckt. Am anderen Hang gegenüber ist der Baekyang mit 641,7m. Da würd' ich auch gern mal hin, allerdings weiß ich noch nicht genau wie, da da eine Autobahn, mehrere große Straßen und eine Zugverbindung zwischen uns liegen.

Das wichtigste diese Woche waren aber wohl die Treffen mit den Leuten vom ICEA (International Cultural Exchange Activity). Das ist eine Organisation koreanischer Studenten, die ausländischen Studenten hier helfen, indem jeder seinen Buddy, also eigenen (kleinen) Koreaner an die Hand bekommt, der dann Ausnahmsweise auch Englisch kann und einem in jeder Lebenslage, die nicht als Ausländer allein so einfach zu klären ist, helfen soll. Mittwoch waren wir erst in einer kleinen Runde zusammen essen und diesen Samstag haben wir uns dann mit allen getroffen, wobei da auch einige andere Studenten aus der ganzen Welt hingekommen sind, z.B. aus Erlangen. Wir wussten zwar, dass die FAU (Friedrich-Alexander-Universität) ein ähnliches Programm hat, waren uns aber nicht sicher, ob dieses Jahr welche von denen kommen. Die FAU hat nämlich jetzt selbst außerhalb von Busan ein Labor errichtet und schickt die Studenten nicht mehr zur DSU. Von denen sind insgesamt vier da.

ICEA-Members

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, waren wir insgesamt ca. viele und die Anzahl meiner Facebook-Freunde ist seit gestern gewaltig gestiegen. Im Anschluss an das Treffen durfte ich auch schon das erste mal Karaoke singen.

Karaoke

Zu guter letzt waren wir heute im angeblich größten Kaufhaus der Welt - dem Centum City. Nein, nicht verschrieben, Centum ohne "r". Wir vermuten, die lassen das weg, weil sie es nicht aussprechen können. Wenn jemand ne bessere Idee hat... her damit! Naja, da gibs halt alles was man in einem großen Einkaufszentrum erwartet. Stellt euch vieleicht einfach das KDW vor, setzt noch einen Galeria Kaufhof , die Fressmeile aus'm Zentrum in Oberhausen, die Eishalle in Hamm (etwas kleiner), nen Cinemaxx und vor allem den Saunateil des Isahras aus Bielefeld oben drauf oder daneben. - achja, Golfplatz nicht vergessen. Wir sind eigentlich nur einmal durchgelaufen und haben uns dann dazu entschieden die Saunalandschaft zu besuchen. Kostenfaktor 14.000 Won (ca. 9€) und dafür gabs super Erholung. Es gibt einen freien Teil, in dem Männer und Frauen zusammen sind, allerings nicht mit schwimmen und dafür muss man so ne nette braune Hose und ein T-Shirt des Bades tragen. Dann gabs noch jeweils einen FKK-Teil mit Whirlpools und richtigen Saunen für Männer und Frauen getrennt. Resumée: ich bin jetzt super entspannt und wir haben alle ein Badehandtuch mehr ;-)!

2nd Week

Sonntag, 11.09.2011

Joa, nun ist schon die zweite Woche rum und es schreit nach einem kleinen Rückblick.

Also eigentlich sollten ja diese Woche die Vorlesungen so richtig für uns losgehen. Aber ganz koreanisch wie wir hier leben wurde daraus eigentlich nichts. Am Dienstag hat Prof. Cho für uns die erste Vorlesung in Bioprozesstechnik gehalten. Wobei "uns" Willi und mich meint, da die anderen Bachelorstudenten erst am Mittwoch dieser Woche angekommen sind. Wir saßen also zu zweit mit ihm in dem coolsten Hörsaal ever - jeder hat seinen eigenen verstellbaren Ledersessel und ein Mokrofon für Wortmeldungen, die Wände sind alle holzvertäfelt und die obligatorische Klimaanlage sorgt auch für eine angenehme Raumtemperatur ;-) (Ihr könnt dazu unten die Fotos vom Vortrag von Prof. Bader anschauen.) Die Lehrveranstaltung an sich war auch nur eine kurze Einführung und wir haben zum größten Teil besprochen, wann für uns welche Veranstaltung angeboten werden muss, sprich, welche Vorlesungen und Praktika noch eingerichtet werden müssen. Aber es läuft!

So werden einige Veranstaltungen als Blockseminare innerhalb einer oder zwei Wochen abgehalten. So auch die Veranstaltung "med. Biochemie" bei Prof. Lindenberg von der FAU in Busan, den Willi und ich zufällig in der U-Bahn kennengelernt haben. Er hatte wohl mitbekommen, dass wir deutsch sprechen und uns daraufhin angesprochen. Als wir dann erzählt haben, wir seien Austauschstudenten aus Berlin, eröffnete er uns, dass wir ihn dann wohl nächsten Freitag in seiner Vorlesung wieder treffen würden - die Welt ist also doch gar nicht so groß.

Am Mittwoch war es endlich so weit, dass wir die fünf anderen Bachelorstudenten vom Bahnhof abholen konnten. Sie hatten zwar in Seoul etwas Probleme, da sie ihren Anschlusszug nicht erwischt haben, aber alles in allem hat deren Reise auch problemlos geklappt. Erst im Wohnheim gings dann los. Der Hausmeister war weder in seinem Büro, noch im Wohnheim oder auf seinem Handy zu erreichen. Er war halt einfach nicht da und wäre wohl auch nicht mehr gekommen, wenn eine hilfsbereite Chinesin nicht diverse Hotlines der Uni durchtelefoniert hätte, von denen wir keine Ahnung hatten. Um die Laune aufrecht zu halten, haben wir auch etwas zu Essen gekocht und einfach schon mal was über die Gepflogenheiten des Wohnheims erzählt.

Leider hatten die fünf nicht den Luxus am Donnerstag ausschlafen zu können, was ich ihnen sehr gegönnt hätte. Aber wir waren vom International Office zu einer Begrüßungsveranstalltung eingeladen und mussten im Vorfeld noch Passfotos machen lassen. Um 14Uhr ging es dann in einem Hörsaal des "Ubiquitious Intelligent Town"s mit einem recht koreanischem Film über die DSU los:

Auf uns Deutsche hat dieses Video etwas befremdlich gewirkt, da wir uns wohl nicht so aufbrausend präsentieren würden, aber ich denke, dass das für Koreaner durchaus üblich ist. Zudem hat die DSU immer noch stark mit der öffentlichen Anerkennung zu kämpfen. In Korea sind alle Unis in eine Rankingliste eingetragen und nach dieser werden auch die Studenten zugelassen. D.h. für die besten Unis werden auch nur die besten Schüler zugelassen. Die DSU ist da nicht so weit oben und hat deswegen auch nicht so hohe Studiengebühren, was hier natürlich keiner zugeben würde. Der äußere Schein und dass, was wirklich dahinter steckt, sind oft zwei verschieden Dinge. Auch sehr schön: die ständigen Wiederholungen. Das entspricht genau dem Lehrstil in der Uni. Alles fünfmal zusammen aufsagen, damit es sich gut einprägt. Zudem fallen ein paar mächtige Stichwörter auf, die auch hier auf dem Campus immer wieder auftauchen. Ich habe ja bereits das "Ubiquitious Intelligent Town" erwähnt, aber allem voran ist wohl "Global" das zentrale Wort, gefolgt von "Future" und "International". Es gibt übrigens auch eine Version auf koreanisch von dem Video, was umbedingt notwendig ist, da viele hier (Studenten, wie Professoren) die englische Version trotz der internationalen Orientierung nicht verstehen würden.

Ok, nun aber genug gelästert und weiter im Tagesverlauf. Die Einführungsveranstaltung schloss damit ab, dass wir alle mit DSU-eigenem Bus zum KISS (Korean Immigration Smart Service)gebracht wurden, um unsere Alien-Registration-Card zu beantragen.

KISS

Ohne die können wir hier keine Verträge abschließen, sprich bekommen wir keine Handys oder Nebenjobs etc.

Am Abend hatten uns Matthias und Marion Abraham wieder zum Essen eingelden, da sie auch die Neuankömmlinge noch kennenlernen wollten. Den Koreanern wird immer nachgesagt, dass sie hinter deinem Rücken anfangen zu lästern, weil sie wissen, dass man sie nicht versteht. Aber mal ganz ehrlich: wir Deutsche unter uns sind auch kein bischen besser!! Ich denke, als Lehrperson muss man einfach mal mit anderen über seine Schüler lästern, um etwas Druck abzulassen. Und uns hilft es ungemein, da wir so auch etwas über die Mentalität der Jugendlichen hier erfahren.

Freitag hatten wir die Ehre einen Vortrag von Professor Bader aus Leipzig zu hören. Er ist einer der führenden Spezialisten in der Stammzelltherapie und hat dort einige bahnbrechende klinische Anwendungen entwickelt, die leider noch nicht sehr etabliert sind. Was daran noch besser ist: er hält auch für uns die Vorlesung über med. Biotechnologie und Physiologie  - also genau der Bereich der Forschung, den ich für mich ausgesucht hatte. Vieleicht muss ich mal ein Praktikum in Leibzisch machen!?!

Prof. Bader Prof. Bader talk

Am Freitag abend sind nur wir Deutsche zusammen losgegangen und haben gegessen und gefeiert. Viel spannendes gibt's davon nicht zu erzählen, außer, dass es hell wurde als ich im Bett war ;-)!

TUB meets Busan Straßenfest Jenga Jägermeister Box

Gestern, also Samstag, war dann wieder Programmpunkt mit dem ICEA angesagt -real korean baseball.

Lotte Stadium ICEA-Members

Baseball ist hier der absolute Volkssport, also wie Fußball in Deutschland und alle sind verrückt danach. Für die, die die Regeln nicht kennen: es funktioniert eigentlich genau so wie Brennball aus der Grundschule, nur mit noch ein paar Erweiterungsregeln. Die Lotte Giants ist das Heimteam aus Busan, dass wir anfeuern mussten. Gegen wen die gespielt haben, hab ich nicht rausgefunden (die roten halt). Insgesamt wurden 9 Innings gespielt, was dann mal so ca. 3 1/2 Stunden gedauert hat. Damit keine Langeweile aufkommt (so spannend ist das Spiel nämlich nicht), wurden immer wieder kleine Spiele mit dem Publikum gemacht: z.B. Dance-Kontest und Kiss-Kontest. Von dem Dance-Kontest haben wir auch profitiert, da eine neben uns mal eben 100 Dosen Hite gewonnen hat, die sie zum Großteil uns geschenkt hat. Zum Schluss haben die Lotte Giants übrigens 7:6 gewonnen und die Stimmung war dem entprechend gut. Ich war, wahrscheinlich wegen der amerikanischen Spielfilmen, immer davon ausgegangen, dass man am besten am Ende des Feldes sitzt, um einen Ball zu fangen, da ja die Spieler immer für nen Homerun so weit schlagen müssen.

Gamer

Das stimmt keineswegs: die meißten Bälle sind Querschläger und gehen nach hinten los oder landen seitlich im Publikum. Zudem ist ein weiter Schlag gar nicht so effektiv, da er, wenn er nicht aus dem Feld hinaus geht, sehr leicht von den gegnerischen Spielern aus der Luft gefangen werden kann.

Der Besuch des Spiels sollte eigentlich abgesagt werden, da Regen gemeldet war. Es ist nicht nur so, dass die Koreaner am Strand sehr vorsichtig sind was den Kontakt mit Wasser angeht (s.o.), auch Regen stellt sie vor ein ernsthaftes Problem. Es wurde viel hin und her diskutiert und zwischenzeitlich stand auch Schlittschuhlaufen als Alternative im Raum. Zum Glück wurde das aber alles wieder zurückgenommen. Wir haben dann auch Regenschirme (ebenfalls aus der Erbmasse unserer Vorgänger) mitgenommen, aber nicht gebraucht. Also wir (!) haben sie nicht gebraucht. Es hat schon etwas geregnet, besser getropft, was die Koreaner gleich dazu veranlasst hat ihre Schirme aufzuspannen oder Regencapes anzuziehen - aus unseren Augen etwas übertrieben. Wir wurden des öfteren dazu aufgefordert unsere Schirme zu benutzen, hielten es aber für unnötig, so dass unsere Buddies etwas damit überfordert waren, uns auch noch unter ihre zu bekommen. Hinter dem Ganzen verbirgt sich bei denen wohl der Gedanke, dass Regen schmutzig ist. Busan als Großstadt ist schmutzig, also ist die Luft schmutzig, also ist der Regen auch schmutzig und dagegen hilft ein Regenschirm.

Nun noch ein letzter Eindruck von dem Baseballspiel: zum Ende hin wurden plötzlich alle Zuschauerränge links und rechts von uns orange und ich konnte erst nur erkennen, dass die irgendwas auf dem Kopf tragen (vlt gegen den Regen).

Orange

Dann kamen aber auch bei uns Helfer mit Plastiktüten vorbei, die wir mit einer recht einfachen Knotentechnik auf unseren Köpfen fixiert haben.

Orange Orange

Ok. Netter Geck, dachte ich zunächst. Aber allein dafür so viele Tüten verteilen?? Immerhin hatten wir schon unmengen Müll mit Essensschalen, Bechern und Bierflaschen produziert. Doch als das Spiel dann vorbei war, wurden die Tüten wieder abgenommen und es haben wirklich alle um sich herum aufgeräumt und allen Müll in die Tüten gepackt, die dann an einem zentralem Punkt am Ausgang gehäuft wurden. Ich will mal sehn, wie jemand so etwas in einem deutschen Fußballstation zu etablieren versucht...

Oelde

Campus-Tour (Part 1)

Freitag, 16.09.2011

Hallo ihr lieben,

nun hab ich ja schon einiges über die Uni als Institution geschrieben, aber noch gar nicht wirklich was von den Gebäuden und dem Gelände gezeigt. Daher folgt hier mal ein kleiner Einschub, in dem ich euch einen ersten Ausschnitt des Campus zeige. Eigentlich sollte ich für Mikrobiologie lernen, aber um mir eine Auszeit zu gönnen habe ich gerade versucht ein par Impressionen des westlichen (seo) Teils des Campus einzufangen. Der östliche (Dong) folgt dann in den kommenden Tagen.

Fangen wir mit dem wahrscheinlich wichtigstem Gebäude an - dem Dormitory:

Dorm - Schriftzug

Hier sind wir männlichen TUler im 8. Stock untergebracht, ich speziell in Zimmer 814.

Vom Dach des Dormitory hat man einen ganz netten Blick über den Campus, auch wenn man sich erst an den Wärmetauschern der Klimaanlagen vorbeidrängeln muss.

Klima Warmwasser Dach

So kann man von dort ganz gut auf das Fußballfeld schauen, das mit meinem Stock, also dem 8., auf der selben Höhe liegt.

Fußballplatz

Das Gebäude am linken Bildrand mit dem Kupferdach ist die Campus Chapel

Kapelle

und mittig mit der großen 1 natürlich das Hauptgebäude, in dem wir die meisten Vorlesungen haben (s.o.) und das International Office ist.

Schwenkt man etwas weiter nach rechts, sieht man das Gebäude 3, in dem die Laboratorien der Biotechnologie untergebracht sind. Da dürfen wir also dann täglich hoch.

Labor

Um zum Labor, Fußballplatz oder den Rest des Campus zu kommen, verlässt man unser Wohnheim am besten im 4. Stock, der wie bereits erwähnt auf der Rückseite ebenerdig ist. Dort befindet sich übrigens eine Bank, die nicht zur Uni gehört und daher auch nicht will, dass man dort mit dem Fahrstuhl anhält.

Fahrstuhl

Also muss man im 5. Stock austeigen und die Treppe nehmen. Hier ist dann auch der Bankautomat, an dem wir Geld abheben können.

ATM Währungsrechner

Von unten sieht der Fußballplatz etwas anders aus und heißt "Student Plaza"

Studentplaza Auffahrt

mit Mensa, Billard-Club, Bücherei, Supermarkt, Reisebüro, Café und Parkdeck.

Eine weitere Mensa ist im 15. Stock des "Millenium Techno Towers".

MTT1 MTT2 MT night

Leider konnte man dort nicht auf das Dach, aber ne gute Aussicht hat man beim Essen allemal.

Unten im MTT befindet sich eine kleine Ausstellung ("3D Exhibiton Hall") diverser 3D-Techniken. Fernseher mit Shutter-Brillen sucht man dort allerdings vergebens. Die sind wohl nicht mehr modern genug. Stattdessen haben die nur Bildschirme und andere Projektionsgeräte, die ohne die nervigen Brillen Stereobilder erzeugen, was auf Fotos leider nicht so gut rüberkommt.

Dann gibt es noch die beiden Türme des "Global Village", in denen sich auch Studentenwohnungen befinden.

GW1 West (Seo) GW2 Ost (Dong)

Der Baum im dirtten Bild steht übrigens im 7. Stock des Gebäudes. In der Basis, unter den beiden Türmen sind einige Hörsäle, ein Fitnesszenter und ein Hallenbad mit Sauna.

Auf dem Campus herrscht übrigens viel liebe zum Detail.

Lampe Lampe2 Imp

Nicht direkt zum Campus gehörig, für uns aber eben so wichtig, sind die kleinen vor dem Campus gelegenen Lädchen an der Straße.

Speziell das "Grüne" und das "Rote", zwei Restaurants, in denen wir regelmäßig für ca. 4000Won essen, haben eine große Bedeutung für unser leibliches Wohl. Wir können dummerweise die Namen der beiden Gourmet Tempel nicht aussprechen - die Herkunft der Synonyme dürfte allerdings klar sein, oder?

Noch ein netter Eindruck aus meinem Zimmerfenster.

Sunset Sunset2

- to be continued -

3rd + 4th Week

Freitag, 23.09.2011

Ich hatte mir ja fest vorgenommen, dass ich wöchentlich hier was reinschreibe, damit ihr alle auf dem Laufenden seid, ohne mich explizit fragen zu müssen. Da aber zur Zeit einfach nichts spannendes passiert (zumindest mir), hält sich mein Mitteilungsbedürfnis auch dementsprechend in Grenzen.

Woran das liegt?

Ich schreibe nächste Woche Freitag zusammen mit den anderen sechs Bachelorstudenten noch die Mikrobiologie-Klausur aus dem 4. Semester. Der Termin dafür ist leider am Ende der deutschen Semesterferien, so dass er für uns hier mitten ins Semester fällt. Gleiches gilt für die Zellbiologieklausur am 17.10.. Zudem müssen wir ja die +7 Stunden Zeitverschiebung berücksichtigen, damit wir simultan mit unseren Kommulitonen in Deutschland schreiben.

Kaffee

Die einzigen, die also zur Zeit ihren Spaß haben sind die Diplomer - ich weiß schon, woher der Unmut der Studenten auf das Bachelor-Master-System kommt...

Immerhin haben wir es geschaft uns gestern Abend mal von unseren Schreibtischen zu lösen und die Gwangan (Diamant) Brücke zu besichtigen.

GwanganBridge1 GwanganBridge2 GwanganBridge3

Mich + Kind 2 Mich + Kind 1

Ich

Gruppe1 Gruppe2 Gruppe 3

FW1 FW2

Fish

Eröffnung des DUTUJAL

Mittwoch, 05.10.2011

Ich muss mich entschuldigen, dass ihr so lange auf einen neuen Beitrag hier warten musstet. Aber dafür nehm ich mir jetzt auch etwas Zeit, die letzten Großereignisse zu schildern.

Zunächst war da letzte Woche Dienstag, 27.09.11, die Eröffnung des DUTUJAL (Dongseo University and Technische Universität Berlin Joint Algae Laboratory), also des Algenlabors in dem die meisten von uns wohl ihre Bachelorarbeit machen werden. Da es zu einem solchen Anlass in Korea üblich ist, sich ordentlich in Schale zu schmeißen, haben es sich die meisten von uns auch nicht nehmen lassen noch einen Anzug einzupacken oder diesen preiswert hier vor Ort zu kaufen.

Gruppenfoto Prof. Stahl & Prof. Cho

Passend gekleidet und stilsicher haben wir uns um ca. 9.30 Uhr, also 1,5h vor der offiziellen Eröffnung, auf wunsch von Prof. Cho am Labor eingefunden um...

Brotschneider Brotinkubator Metzger Schnittchen Schnitten

deutsche Schnittchen vorzubereiten. Prof. Cho hat dafür extra deutsches (in meinen Augen holländisches) Brot, Salami und Leberwurst besorgt - leider keinen Käse. Dummerweise war das Brot bis dahin eingefroren, so dass wir es erst mal auftauen mussten. Zwar war das Labor noch nicht offiziell eröffnet, aber der Trockenschrank war schon eingeschaltet und wurde dafür etwas umfunktioniert.

Derweil wurden draußen Bühne, Anlage, Stühle und Kameras aufgebaut.

Mikro Stühle Kamera1 Kamera2 Mirko2

Das offizelle Programm, welches dann um 11 Uhr losging, versprach eigentlich nichts, was es nicht in Deutschland auch gegeben hätte:

Programm

1. Ansprache von Prof. Cho als Laborleiter

Cho

2. Überreichung von Geschenken durch Prof. Stahl

Stahl1 Stahl2

3. Ansprache des Präsidenten der DSU

4. Ansprache des Bürgermeisters

Bürgermeister

5. Ansprache von Prof. Stahl, stellvertretend für den Präsidenten der TU

Stahl3

6. Enthüllung der Tafel

Tafel1 Tafel 2

7. Laborführung

Labor1 Labor2 Algenfermenter Algen1 Algen2

und 8. Essen

Buffet1 Buffet2 interkultureller Teller

Das Buffet wurde zwischenzeitlich durch ein Catering-Service um koreanische Kleinigkeiten erweitert, so dass man sich schön einen deutsch-koreanischen Teller zusammenstellen konnte. Sehr interessant dabei zu beobachten war, wie die Koreaner ein Leberwurstbrot mit Stäbchen essen. Leider hab ich davon kein Foto machen können, aber ich denke, man kann es sich vorstellen. Übrigens haben sich weder Professoren, noch Bürgermeister oder sonst einer der VIPs am Buffet eingefunden. Die sind alle schnell nach der Fürhung durch die Hintertür verschwunden. Folglich blieb umso mehr für uns arme Studenten über!!

me1 me2cu

5th weekend - der Berg ruft!

Mittwoch, 05.10.2011

Theoretisch war dieses Wochenende vom 1.-3.10. wieder mal ein verlängertes Wochenende, da wie in Deutschland auch der 3.10. hier ein Feiertag ist. Praktisch machte dies aber für uns keinen Unterschied, da wir Montags eh keine Vorlesungen haben. Lediglich das Fitness-Studio, das ich besuchen wollte, hatte auch geschlossen.

Fangen wir aber mit dem Freitag an. Genau! Dem Freitag nach der Mibiklausur, der passend zelebriert werden musste... und das wurde er auch. Wir waren erst mit drei anderen Koreanern Oktopus essen und haben dann mehrere Kneipen und zuletzt das Maktum, einen berühmten Club am Haeundae-Strand besucht. Ich hatte meine Kamera nicht dabei, weswegen es hier keine Fotos zu sehen gibt, ich aber auf den Blog von Jonny verweisen möchte (http://www.fernschreiben.org/?p=244).

Am Sonntag dann stand ein etwas größerer Programmpunkt für tagsüber auf dem Plan: Der Berg ruft!! - und das schon ziemlich lange.

Wie auf den anderen Fotos zu sehen, genießen wir hier vom Unigelände aus eine super Aussicht auf die Berge. Folglich drängte sich mit der Zeit das Verlangen auf, diese auch mal zu besteigen. Mit der Hilfe von Google-Earth hab ich den höchsten Berg Busans, den Geumjeong (금정) ausgemacht. Es besteht bei uns etwas Uneinigkeit wegen dem Namen, da wir während der Wanderung die ganze Zeit den Schildern zum Godang-bong (고당봉) gefolgt sind. Ich denke nun, das der Berg Geumjeong und die felsige Spitze Godang-bong heißt.

Zum Fuße des Berges sind wir mit der U-Bahn gefahren und haben uns dann zunächst auf den Weg zum Boemoesa(범어사)-Tempel gemacht. Frei nach dem Motto "Aller Anfang ist schwer!" sind wir zunächst ein langes Stück an einer großen Straße entlang gelaufen, was durchaus zu einigen entmutigten Gesichtern führte. Frei nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" konnte ich aber alle davon abhalten in den Bus direkt zum Tempel zu steigen. Irgendwann haben wir dann auch einen erwandernswerten Weg gefunden.

Weg1 Weg2 Weg3 Weg4 Weg5 Weg6

Der Boemoesa-Tempel an sich war dann ganz nett anzuschauen, aber etwas sehr auf Touristen ausgelegt.

Tempel1 Tempel2 Tempel3

Gut, es gab natürlich schon auch traditionell gestaltete Gebäude.

Tempel4 Tempel5 Tempel6 Tempel7 Tempel8 Chili1 Chili2

Und noch diverse buddhistische Figuren...

Fig1 Fig2 Fig3 Fig4

Da der Tempel erst auf halber Höhe des Berges lag, mussten wir uns bald wieder auf den Weg machen, um den Rest zur 801,5m hohen Spitze zu erklimmen. Im Prinzip ging es aber recht gemütlich weiter, so dass ich mit Turnschuhen ganz gut zurecht gekommen bin. Die Koreaner nehmen das ganze etwas ernster. Wenn die wandern gehen, dann richtig mit kompletter Montur aus Funktionskleidung, ordentlichen Wanderschuhen, -Rucksack und natürlich Sonnenschutz, damit man nicht zu braun wird.

Lediglich die letzten 50 Höhenmeter zum "Gipfel" wurden dann nochmal etwas anspruchsvoller, wenn man nicht die Wendeltreppe nahm!

Gipfel1 Gipfel2 Gipfel3 Gipfel4

Oben angelangt wurden wir mit einem grandiosen Ausblick verwöhnt.

Panorama1 Panorama2 Panorama3 Panorama4

Gruppenfoto am Gipfelstein war natürlich ein muss!

Übrigens immer mit von der Partie, aber in meinem Blog noch gar nicht erwähnt, war der Oelde-Bär!

OB1 OB2 OB3 OB4

Das mit dem Soju hat er übrigens nur getan, um sich den ganzen Koreanern anzupassen. Ich habe mir bei den Fotos sehr viel mühe geben müssen, dass es einsam und naturbelassen auf dem Gipfel aussieht. In Wirklichkeit war dieser aber übersäht von essenden und trinkenden Koreanern mitte 60, die den gleichen Plan hatten wie wir. Eingen von uns ist der Soju allerdings nicht so gut bekommen.

Planke

Umso lustiger war dann aber der Abstieg auf der anderen Seite, wo wir zum Glück genau wieder an einer U-Bahn-Station herausgekommen sind.